Angebote für junge Menschen und Familien

Im Januar 1965 eröffnet der Caritasverband in der Olgastraße 46 seine erste psychologische Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche. Der Bedarf ist sehr groß und das Spektrum der Probleme, die junge Menschen belasten, breit: Depressionen, Beziehungsstörungen, Selbstwertprobleme, Ängste. Die Arbeit der Beratungsstelle, die anfangs oft bei Schulproblemen weitergeholfen hat, verändert sich. Das Angebot im Caritasverband für junge Menschen und Familien wird immer weiter ausgebaut und differenziert sich.

Jugendarbeit

„Unser Herz schlägt für die, die sozial benachteiligt sind. Parteilichkeit auf Seiten der Kinder und Jugendlichen und eine gute Kooperation mit den Eltern: Das macht den Kern unserer Arbeit aus.“

Bereichsleiter Armin Biermann

Jugendarbeit

50 Jahre Mobile Jugendarbeit

Sich auf die Lebenswelt junger Menschen einlassen und geduldig zuhören. Das ist der Schlüssel bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Mit jungen Menschen arbeitet der Caritasverband für Stuttgart mittlerweile seit 50 Jahren im Rahmen der Mobilen Jugendarbeit und seit den 1990er Jahren auch in vielen Schülerhäusern und Ganztagsschulen. Ziel ist es stets, Jugendliche darin zu bestärken, ihre Fähigkeiten und Talente zu erkennen. Wer sich selbst vertraut, kann seine Probleme lösen und lässt bei Konflikten Worte statt Fäuste sprechen.


Jugendarbeit

Sozialraumorientierung und Quartiersmanagement

Die Caritas ist nicht nur eine Anlaufstelle, an die sich die Menschen wenden. Die Caritas kommt auch dorthin, wo die Menschen leben – in ihr Quartier, in ihre Nachbarschaft. Dort bietet die Caritas Räume, die zur Mitgestaltung im Quartier einladen und bürgerschaftliches Engagement ermöglichen und fördern. Das Haus 49 in Stuttgart-Nord bietet solche Rahmenbedingungen für Netzwerke, selbstorganisierte Zusammenschlüsse und lokale Verbünde. Alle Menschen treffen und begegnen sich dort. Selbstverständlich gleichgültig, welcher Herkunft, Weltanschauung oder Religion sie sind.

1917

5. Juni: Auftrag zur Errichtung eines Caritassekretariats für Stuttgart durch Bischof Paul Wilhelm von Keppler

1933

Bis 1933: Auskunftsstelle für deutsche Auswanderer, Beginn der Jugendfürsorge, Sammlungen für Arbeitslose.
Ab 1933: Caritas im Zuge der Gleichschaltung als Teil der nationalsozialistisch organisierten Volkswohlfahrt; dennoch Erhalt der Eigenständigkeit,

1945

Kriegsgefangenen- und Heimkehrerhilfe, Notunterkünfte in Bunkern, Koordination Hoover-Speisung

1957

8. November: Umwandlung des Caritas-Sekretariats in den Caritasverband für die Gesamtgemeinde Groß-Stuttgart

1965

Hilfen für Wohnungslose und ältere Menschen im Johannes-Straubinger-Haus, Eröffnung Psychologische Beratungsstelle für Eltern seelisch erkrankter Kinder, Eröffnung Beschützende Werkstatt für Menschen mit Behinderung

1972

Umwandlung Name in „Caritasverband für Stuttgart e.V.“

1982

1982 bis 84: Aufbau und Etablierung sozialpsychiatrische Dienste

1994

Start sozialpädagogische Arbeit an Schulen
Eröffnung Frauenpension als Wohnangebot für obdachlose Frauen

1999

Gründung Caritas Gemeinschafts-Stiftung

2005

September: Eröffnung Freiwilligenagentur Caleidoskop

2011

Start Projekt „Sonnenkinder“, frühe Hilfen für Familien

2015

6. September: Einzug Flüchtlinge ins Haus Martinus